2018-03-19T14:31:42+00:00

Maja Kopp

was am anfang war …/ gestern
ich wurde 1972 in basel geboren und (offenbar ohne jeglichen bezug zur gleichnamigen biene) auf den namen maja getauft. damals noch hamberger mit nachnamen. aufgewachsen in riehen und basel. studium biologie an der uni basel (dipl. biol), ein paar kurse an der kunstgewerbeschule basel, später heirat und karriere als mutter von vier kindern.

… jetzt ist…/ heute
nach rastlosen jahren und viel zu vielen umzügen bin ich in burg im leimental gelandet, wo ich in wunderbarer gemeinschaft mit meinen geliebten poitoueseln, hund, hühnern,  schafen und katzen lebe.

…und sein wird/ morgen
wir werden sehen. pläne schmieden und visionen hegen scheint mir mutig, ja übermütig zu sein in der heutigen zeit. vorerst bemühe ich mich heute um den heutigen tag, morgen um den morgigen, übermorgen um den übermorgigen …

die begegnung mit dem „roten fisch“:
eines tages bin ich mir ganz unerwartet selbst begegnet. an einem belanglosen tag. in einem beliebigen brockenhaus. beim stöbern nach gar nichts und allem. da stolpere ich durch tausende von dingen und plötzlich schaut mich dieser fisch von einem poster an und ich weiss sofort ‚das bin ich‘. es war wie der ungeplante blick in den spiegel und die überraschende erkenntnis „aha, das bin also ich“. der schrullige blick, die hilflose auffälligkeit, unschuldig und frech, traurig und voll schalk. das vergilbte poster habe ich für 1 franken erstanden, es ziert seither meine schlafzimmertüre, sodass ich mir jeden tag aufs neue begegne. dass das bild der grosse paul klee gemalt und „unterwassergarten“ genannt hat ist in diesem zusammenhang fast nebensächlich. trotzdem: merci bien!